Der Krallenfrosch
Xenopus laevis

Der Krallenfrosch kann 12 bis 15 cm werden, ihre Lebenserwartung liegt bei etwa 15 bis 25 Jahren, wobei es auch ältere Exemplare gibt. Im Zoohandel werden oft aus Unwissenheit Zwergkrallen-frösche als Krallenfrösche angeboten, dabei sind sie sehr leicht zu unterscheiden. Beide haben zwischen den hinteren 5 Zehen Schwimmhäute, zwischen den vorderen vier Zehen jedoch besitzt nur der Krallenfrosch jedoch keine Schwimmhäute. Des weiteren haben Krallen-frösche bereits im jungen Alter viel dickere Schenkel. Auch sehen Krallenfrösche nicht so “platt gedrückt” aus. Beide Arten gibt es in dunkelbraun mit schwarzen Flecken, olivefarbene oder “Albino´s” gibt es nur unter den Krallenfröschen.

  Sie sondern ein Hautsekret ab, welches sie in der Natur vor einigen Fressfeinden schützt. Beim Menschen kann dies zu Allergien führen. Auch da der Frosch eine empfindliche Haut hat sollte man ihn nicht berühren.

 

Der Zwerg Krallenfrosch
Hymenochyros boettgeri

Der Zwergkrallenfrosch erreicht gerade mal eine Größe von 3 bis 4 cm und ein Alter von etwa 5 Jahren. Im Zoohandel werden oft aus Unwissenheit Krallenfrösche als Zwergkrallenfrosch angeboten, dabei sind sie sehr leicht zu unterscheiden. Beide haben zwischen den hinteren 5 Zehen Schwimmhäute, zwischen den vorderen vier Zehen jedoch besitzt nur der Zwerg-krallenfrosch Schwimmhäute. Des weiteren sind Zwergkrallenfrösche sehr zierlich gebaut. Beide Arten gibt es in Dunkelbraun mit schwarzen Flecken, olivefarbene oder “Albino´s” gibt es nur unter den Krallenfröschen.

Sie sondern ein Hautsekret ab was sie in der Natur vor einigen Fressfeinden schützt. Beim Menschen kann dies zu Allergien führen. Auch da der Frosch eine empfindliche Haut hat sollte man ihn nicht berühren.

 

Haltung

  Zwar ist es nicht bewiesen das diese Frösche Artgenossen brauchen, aber sie sind untereinander sehr friedlich. Ich konnte schon oft beobachten wie die Frösche gemeinsam in eine Ecke “flüchten” und somit wohl Schutz in der Gruppe suchen. Deswegen sollte man keine einzelnen Zwergkrallen- oder Krallenfrösche halten.

Beide Arten halten sich die meiste Zeit am Boden auf, in Höhlen, oder versteckt zwischen Pflanzen fühlen sie sich am wohlsten. Die Lungenatmer kommen zum Luftholen an die Wasseroberfläche, einen Teil des benötigten Sauerstoffes können sie auch durch die Haut aufnehmen. Sie bevorzugen Sand als Untergrund, man sollte zumindest feinen Kies nehmen. Da sich die Frösche gern zurückziehen sollte man das Becken dicht bepflanzen und Verstecke zur Verfügung stellen.

Die Temperatur sollte zwischen 22 bis 28 °C betragen, der pH Wert zwischen 7 und 7,5 liegen. Der Filter sollte keine zu starken Strömungen verursachen und man sollte darauf achten, das die Frösche sich nicht in Zwischenräumen einklemmen, oder sogar in den Filter gelangen können. Sie sollten nicht mit Fischen gehalten werden, da die Frösche dann meist bei der Fütterung zu kurz kommen und sogar verhungern können. 

 

 

 

 

 

 

Ernährung

Krallenfrösche sehen sehr schlecht, aber sie können sehr gut riechen und nehmen Bewegungen im Wasser wahr. Jedoch dauert es eine Weile ehe sie zum Fressen heraus kommen, weshalb sie für Gesellschaftsbecken nicht geeignet sind. Ehe die Frösche bemerken das sich Futter im Becken befindet haben die Fische dieses meist aufgefressen. Eine Fütterung aller zwei Tage ist ausreichend. Die Frösche “schieben” ihr Futter Richtung Maul und saugen dieses ein. Sie können nicht kauen und schlucken ihr Futter deshalb im Ganzen hinunter, sollte es zu groß sein wird es wieder ausgespuckt. (Zwerg-) Krallenfrösche sind reine Fleischfresser, Flockenfutter wird nicht genommen. Auf ihrer Speiseliste stehen sämtliche kleine Tierchen die ins Maul passen, am liebsten mögen sie Lebendfutter, aber auch Frostfutter wird von den meisten genommen, zum Beispiel:
Artemia salina (Salzkrebchen)
Chironomus (Rote Mückenlarve)
Corethra (Weiße Mückenlarve)
Cyclops (Hüpferling)
Daphnia pulex (Wasserfloh)
Gammarus (Bachflohkrebs)
Tubifex tubifex (Bachröhrenwurm)
Lebend-, sowie Frostfutter sollte vor dem verfüttern gewässert werden. Die Rote Mückenlarve wird zwar von den Fröschen sehr gern genommen, jedoch birgt sie Gefahr. Die Mückenlarven leben in stark verschmutzten Gewässern so das man sich damit Krankheiten mit einschleppen kann. Des weiteren besitzen sie Haken, hat ein Tier zu wenig Magensäure sterben die Roten Mückenlarven nach dem Fressen nicht ab und haken sich im Magen fest, die Tiere sterben dann an den innerlichen Verletzungen.

 

 Zucht

Bei den Fröschen kann man gut den Geschlechtsunterschied erkennen. Weibchen sind größer und besitzen einen schwanzähnlichen Fortsatz, wohingegen sich beim Männchen dort eine kleine Einkerbung befindet. Krallenfrösche werden etwa mit 12 bis 24 Monaten geschlechtsreif. War eine Verpaarung erfolgreich geben die Weibchen bis zu 2000 Eier in mehreren Schüben ab, diese bleiben an den Pflanzen kleben oder sinken zu Boden. Die Eier müssen aus dem Becken entfernt werden da sie sonst als Futter enden würden. Der Schlupf findet bei etwa 25 °C nach 2 bis 3 Tagen statt. Nach etwa 50 bis 60 Tagen ist die Entwicklung von Larve zum Frosch abgeschlossen, ausgewachsen sind sie erst mit etwa 1 Jahr.

 

   



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