Das sogenannte glucksen oder auch gluckern ist ein Zeichen der Freude.
Wenn Meerschweinchen sich wohl fühlen kann man es oft hören,
meist ist er verbunden mit den lustigen Freudensprüngen.

 

Das Gurren, oder auch Brommseln genannt, kann zwei Ursachen haben.
Für Laien ist der Unterschied schwer zu hören, jedoch ist die Körpersprache dazu eindeutig.
Angst: Wenn ein Meerschweinchen sich erschrickt, oder aus anderen Gründen Angst hat,
setzt es sich meist gurrend in eine Ecke, oder verkriecht sich fluchtartig,
dabei wird der Kopf oft gesenkt und die Augen treten leicht hervor.
Rangordnung: Um die Rangordnung zu klären laufen Meerschweinchen
gurrend und Hintern wackelnd hinter dem Artgenossen her,
oft wird versucht das andere Meerschweinchen zu besteigen.
Geschlechtstrieb: Zuletzt wird das Gurren bei Fortpflanzungsversuchen zu hören sein,
unabhängig davon ob das Männchen kastriert ist,
wirbt es gurrend und Hintern wackelnd um das Weibchen.

 



Das Hintern wackeln wird oft verbunden mit gurren.
Beim Bock handelt es sich häufig um das Werben der Damen,
vor dem von ihm geplanten Deckakt läuft er Hintern wackelnd hinter ihr her
und um sie herum und versucht sie somit zu erobern.
Oft erschrecken Meerschweinchenbesitzer wenn sie ihre Weibchen dabei
beobachten können und vermuten fälschlicherweise einen Bock erwischt zu haben.
Doch keine Sorge, denn das Hintern wackeln und eventuelles
anschließendes Besteigen ist ebenso ein Ausfechten der Rangordnung.
Vom Laien sind Rangordnung und Werben nur schwer auseinander zu halten
wenn s nicht zu Zähne klappern oder ähnlichem kommt.

 



Die Kühlschranktür wird geöffnet oder eine Tüte raschelt und schon stehen
alle Schweinenasen am Gatter und quieken was das Zeug hält.
Das Futter kann nicht schnell genug kommen und quiekt ein Schweinchen
erst einmal los, stimmen meist alle mit ein.
Es gibt aber auch das "Angstquieken", wird ein Meerschweinchen zum Beispiel
von einem Artgenossen in die Enge gedrängt oder ist es Menschenscheu und
wird dennoch hochgenommen, dann kann es herzzerreißend anfangen zu quieken.
Im Gegensatz zum Betteln, wo die Schweinchen kurz aber oft hintereinander quieken,
ist der Ton bei Angst in die Länge gezogen.

 



Wenn Schweinchen sich "sau-wohl" fühlen, fangen sie oft an Freudensprünge zu machen,
sie springen mit allen vier Beinchen gleichzeitig in die Höhe und drehen dabei den Kopf seitlich.
Vor allem bei jungen Meerschweinchen ist dies sehr oft zu beobachten.

 



Fängt ein Meerschweinchen an mit den Zähnen zu klappern
kann es sein das es sich vor etwas fürchtet.
Dabei kauert es sich oft in einer Ecke zusammen.
Aber auch bei Rangkämpfen wird dies vom eigentlichen überlegenen Tier ausgeübt,
scheinbar scheint es auch eine Art von Imponieren zu sein.

 



Dies ist bei Meerschweinchen die häufigste Art Rangkämpfe auszufechten.
Dabei wird der Kopf richtig in die Höhe gestreckt.
Meistens bleibt es beim Zähne zeigen, brommseln und HIntern wackeln.
Manchmal kommt es zu "Drohbissen", wo der Artgenosse mal eben
in das Hinterteil gezwickt wird. Bleibt es nicht beim Zwicken,
sondern kommt es zu mehreren Bissen, dann müssen die Tiere getrennt werden.

 



Das Zirpen ist bis heute nicht richtig geklärt. Einige Meerschweinchenhalter
berichteten das einen Tag vor einem Todesfall zirpende Geräusche zu hören waren.
Viele wurden in Aufruhr gesetzt und bekamen Panik wenn sie
das Zirpen bei ihren eigenen Tieren vernahmen.
Ich selbst konnte das Zirpen erst nach langjähriger Haltung hören.
Und um allen vielleicht ein bisschen die Angst nehmen zu können;
noch nie ist bei mir danach ein Meerschweinchen verstorben.
Allerdings scheint das Zirpen eine Art Stressbewältigung zu sein,
zirpten meine Tiere, so konnte ich Stress in der Gruppe beobachten.

 


 



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